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Sabio Tarot · Tarot lernen

Tarotkarten legen lernen: die erste Legung

Für die erste Legung musst du nicht 78 Bedeutungen auswendig können. Eine klare Frage, wenige Karten und genaues Beobachten reichen für den Anfang.

Das eigene Deck erkennen

Viele Tarotdecks haben 22 Große und 56 Kleine Arkana. Bei Marseille zeigen die Zahlenkarten meist angeordnete Symbole der Farben; beim Rider-Waite-Smith sind sie als Szenen illustriert. Auch die Reihenfolge hilft: Bei Marseille ist die Gerechtigkeit gewöhnlich VIII und die Kraft XI, beim Rider-Waite-Smith umgekehrt.

Wähle ein Buch, dessen Beispiele zu deinem Deck passen. Eine Figur aus einer Rider-Waite-Szene lässt sich nicht in eine Marseille-Karte hineinlesen, auf der sie gar nicht abgebildet ist.

Frage und Kartenpositionen festlegen

Eine offene Frage wie „Was sollte ich vor diesem Gespräch bedenken?“ lässt Raum für Überlegungen. Lege vor dem Mischen fest, was jede Position bedeutet. Eine Karte genügt zum Üben; drei Karten können Situation, einen beachtenswerten Aspekt und einen möglichen nächsten Schritt zeigen.

Notiere Frage, Positionen und Reihenfolge. Eine Legung ordnet Gedanken; sie beweist kein zukünftiges Ereignis.

Beobachten und verbinden

Beschreibe zunächst Farbe, Zahl, Gegenstände, Gesten und Blickrichtungen. Vergleiche erst danach mit der Bedeutung im Buch. Wie verändert die Position die Aussage? Was steuert eine Nachbarkarte bei?

Fasse die Deutung in Alltagssprache zusammen und bewahre deine Notizen auf. Tarot dient hier der Reflexion und Unterhaltung und ersetzt keine fachliche Beratung.

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Tarot und Traumdeutung dienen Unterhaltung und Reflexion; sie ersetzen keine professionelle Beratung.